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Manchmal sind es nur kleine Besorgungen im Krankenhaus, die Begleitung zu einem Termin in einen anderen Bereich unseres Hauses oder in die Kapelle. Ein anderes Mal fühlt sich ein Patient einsam und würde sich über jemanden freuen, der zuhört, berät, begleitet – einfach um zu erfahren, dass er in der Krankheit oder Konfliktsituation nicht allein gelassen wird.
Wir hoffen, dass Sie unsere pflegerische Betreuung und medizinische Behandlung als sehr gut und hilfreich erleben. Sollte es jedoch Kritik, Wünsche oder Anregungen von Ihrer Seite geben, die Sie nicht unmittelbar den Ärzten oder dem Pflegepersonal mitteilen möchten, steht Ihnen unsere Patientenfürsprecherin für Ihre Anliegen als neutrale Ansprechpartnerin zur Verfügung.
Die Seelsorge in unserem Krankenhaus gilt allen Menschen ohne Unterschied. Sie geschieht in ökumenischer Zusammenarbeit. Wir, die Mitglieder der Seelsorge, vermitteln auf Wunsch Kontakte zu Vertretern Ihrer eigenen Religionsgemeinschaft.
Unser Krankenhaus steht vielen Selbsthilfegruppen, die sich mit gesundheitlichen Themen beschäftigen, offen. In unseren Konferenzräumen bieten wir die Gelegenheit für regelmäßige Gruppentreffen und Veranstaltungen.
Wie geht es nach dem Krankenhausaufenthalt weiter? Krankheiten, vor allem chronische Leiden, bringen nicht selten zusätzliche Belastungen mit sich: Pflege zu Hause, berufliche Probleme, Arbeits- oder Berufsunfähigkeit. Auch wenn es lediglich um eine Anschlussbehandlung geht, stellen sich manche Fragen.
Liebe Eltern, an Stelle von Freude und Hoffnung stehen bei Ihnen in erster Linie Trauer und Schmerz, denn Sie mussten von Ihrem Kind Abschied nehmen, bevor Sie Gelegenheit hatten, es näher kennen zu lernen. Diese schmerzliche Erfahrung ist allen Eltern vertraut, die ihr Kind während einer Schwangerschaft durch eine Totgeburt oder kurz nach der Entbindung verloren haben.