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Kardiologie (Herz- und Kreislaufmedizin)

 
 
Dr. Garbrecht

In unserer Abteilung bieten wir Ihnen eine umfassende medizinische Versorgung auf höchstem Niveau und nach aktuellen Erkenntnissen der Wissenschaft. Zu unserem Behandlungsspektrum gehören alle Bereiche der Herz- und Kreislauferkrankungen (unter anderem koronare Herzkrankheiten, Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz sowie Notfall- und Intensivmedizin). Die enge Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen ermöglicht uns zudem einen ganzheitlichen Behandlungsansatz.

Gerne möchten wir Ihnen auf der folgenden Seite eine Übersicht über unser diagnostisches und therapeutisches Spektrum geben.

Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung!

Ihr Dr. med. Marc Garbrecht   

 
 
 

Leistungsspektrum

Krankheitsbilder

Prävention von Herz- und Kreislauferkrankungen

Frühzeitig sollte ein Screening auf Risikofaktoren, welche Herz- und Kreislaufkrankheiten begünstigen erfolgen um präventiv handeln zu können. Neben einer gezielten Anamnese und eingehenden körperlichen Untersuchung kommen auch technische Verfahren zum Einsatz. So zum Beispiel der Herzultraschall zur Überprüfung der Herzfunktion und ein Belastungstest (Ergometrie). Zusätzlich wird auf weitere Risikofaktoren untersucht wie zum Beispiel Diabetes und Fettstoffwechselstörungen. Über den Ultraschall der Halsschlagadern lässt sich sagen, ob zum Beispiel eine Frühform der Arteriosklerose vorliegt oder sogar schon erste Gefäßverkalkungen vorhanden sind. So kann eine genaue Risikobeurteilung und auch ein individuelles Behandlungskonzept erstellt werden, um einem Herzinfarkt oder gar Schlaganfall effektiv vorzubeugen.

Koronare Herzerkrankungen und akute Herzinfarkte

Durch zunehmende Verkalkungen und Ablagerungen in den Herzkranzgefäßen, welche als Arteriosklerose bezeichnet werden, entstehen bei nicht rechtzeitiger Behandlung schwere Durchblutungsstörungen am Herzen. Beim plötzlichen Verschluss eines Herzkranzgefäßes entsteht das lebensbedrohliche Bild eines Herzinfarktes. Hier ist sofortiges Handeln erforderlich um das verschlossene Gefäß wieder zu öffnen, da sonst Teile des Herzmuskels absterben. Mit moderner Herzkatheter-Technik wird möglichst schonend über das Handgelenk ein kleiner flexibler Katheter zum Herzen vorgebracht. Hierüber kann ein Ballon in der Verschlussstelle platziert und auf gedehnt werden. Abschließend wird eine Gefäßstütze (Stent) millimetergenau positioniert und abgesetzt. Danach ist die Durchblutung des Herzens wieder hergestellt und die akute Gefahr gebannt.

Herzrhythmusstörungen

Nicht jede verspürte Herzrhythmusstörung ist gefährlich. Nur ein geringer Anteil kann für den Betroffenen bedrohlich werden. Der erste und wichtigste Schritt ist herauszufinden, um welche Form der Herzrhythmusstörung es sich handelt. Hierzu kann ein normales EKG in der Akutsituation dienen, oder auch ein Langzeit-EKG bei häufigen Rhythmusstörungen bis zu seltenen Beschwerden die mittels Tele-EKG oder Eventrekorder detektiert werden können. Wenn die Rhythmusstörung identifiziert wurde, kann eine entsprechende Therapie individuell geplant werden. Bei Vorhofflimmern zum Beispiel bietet sich in vielen Fällen eine Stufentherapie an: Zunächst wird medikamentös behandelt, ggf. kann die Beendigung des Vorhofflimmerns durch eine Elektrokardioversion nötig sein. In bestimmten Fällen kommt auch eine sogenannte Verödung in Frage. Nur in seltenen Fällen kann eine Herzschrittmachertherapie erforderlich sein.

Herzschwäche

Bei der Herzschwäche (Herzinsuffizienz) liegt eine verminderte Pumpleistung des Herzens vor. Dies führt zu einer zunehmenden Luftnot unter körperlicher Belastung, Leistungsminderung und gravierenden Einschränkungen im alltäglichen Leben. Die Ursachen können sehr vielfältig sein. Zum Beispiel durch Bluthochdruck, nach einem Herzinfarkt, einer Herzmuskelentzündung, Herzrhythmusstörungen oder systemischen Erkrankungen mit Herzbeteiligung. Wichtig ist neben einer medikamentösen unterstützenden Therapie die Ursache zu finden. Nur so können häufige und langdauernde Krankenhausaufenthalte vermieden werden. Gehörte die Herzschwäche früher noch zu den Erkrankungen mit einer sehr schlechten Prognose, vergleichbar mit einer bösartigen Tumorerkrankung, kann heute dank moderner Therapieverfahren sowohl eine höhere Lebenserwartung als auch eine Steigerung der Lebensqualität erreicht werden.

Untersuchungen

Nicht-invasive Untersuchungen (ohne Verletzung von Haut und Weichteilen)

  • Ruhe-EKG
  • Langzeit-EKG über 24 Stunden
  • Kardio-MRT
  • Tele EKG / Tele Monitoring
  • Belastungs-EKG
  • Spirometrie
  • Langzeit-Blutdruck-Messung über 24 Stunden
  • Transthorakale Echokardiographie
  • Transösophageale Echokardiographie (auch in 3D)
  • Doppler- und Duplexsonographie der peripheren Arterien und Venen
  • Doppler Verschlußdruckmessung (ABI)
  • Kipptischuntersuchung
  • Herzschrittmacher- und Defibrillatorkontrollen (inklusive CRT-Systemen), und Eventrecorderkontrollen
  • Screening auf schlafbezogene Atmungsstörungen (OSAS)

Invasive Untersuchungen

  • Koronarangiographie mit FFR-Messung
  • Links- und Rechtsherzkatheter-Untersuchung
  • Perikarderguss-Punktion
  • Ballon-Dilatation und Stent-Implantation in Herzkranzgefäßen

Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen (in Kooperation)

Elektrokardioversion

  • Schrittmacherimplantation
  • Ereignisrekorder-Implantation bei unklaren Herzrhythmusstörungen
  • Implantation von Defibrillatoren

Diese Untersuchungen werden in Kooperation mit der am Haus ansässigen Praxis für Kardiologie durchgeführt. Hier finden Sie weitere Informationen zur Gemeinschaftspraxis für Kardiologie.

 
 

Gesundheits-Check-up und Kooperationspartner

 
 

Unser Video für den Gesamtbereich Innere Medizin:

 
 

Unser Ärzteteam

 
 

 
 

Anke Schackmann
Oberärztin
-Fachärztin für Innere Medizin
-in der Ausbildung: spezielle Diabetologie

Dr. med. Marc Garbrecht
Chefarzt
-Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie

Dipl. Ing. Hans-Georg Enkemeier
Oberarzt
-Facharzt für Allgemeinmedizin

 
 

 
 

Anna Büttner
Oberärztin
-Fachärztin für Innere Medizin und Geriatrie
-in der Ausbildung: Palliativmedizin

 

Kontakt


SEKRETARIAT
Beate Bormki

beate.bormki@kh-brilon.de
02961-780-1232
02961-7801456
 

SEKRETARIAT
Karin Holzapfel

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